Charlotte

Die Küche Irlands

Bei Irland denken viele an grüne Wiesen, Wanderurlaub und Guinness. Aber was hat das Land kulinarisch zu bieten? Ich zeige euch meine Favoriten...


Anlässlich des St. Patrick Day’s widme ich mich heute mal dem schönen Irland. Der irische Nationalfeiertag wird dem Heiligen St. Patrick zu Ehren gefeiert, der an einem 17. März gestorben ist – in welchem Jahrhundert genau, weiß man nicht. In den letzten Jahren hat er sich vom Feiertag im kleinen Kreise, zu einem beliebten Volksfest entwickelt, das die Iren mit zahlreichen Paraden und Aktionen feiern. Mittlerweile ist der St. Patricks Day nicht nur in Irland beliebt, auch andere Nationen feiern den Tag indem sie Flüsse grün färben, Gebäude grün anstrahlen und allerlei grüne Delikatessen anbieten.

Soviel zum Anlass – zurück zum Land. Was kommt einem als erstes in den Sinn, wenn man an Irland denkt? Ich hab mal meine Kollegen gefragt: grüne Wiesen, Schafe, wandern, Regenbogen, Irish Folk, Pub, Guinness. Kulinarisch kommt da nicht so viel. Was schonmal feststeht: Rustikal und deftig muss es sein. Und zum St. Patrick's Day gibt es alles was grün ist, und was man grün einfärben kann.

Was die irische Küche wirklich zu bieten hat, habe ich mal für euch recherchiert. Abgesehen von einigen Kuriositäten wie z.B. gefülltem Schafsmagen (Haggot) und irischem Blutpudding (Black Pudding) gibt es wirklich leckere Rezepte zu finden. Hier sind drei meiner Favoriten:

1. Irisches Soda bread

Irisches Soda Bread - saftig, aromatisch und vor allem schnell!

So lieben wir es: Einfach und schnell. Das Soda bread wird ganz ohne Hefe und lange Gehzeit zubereitet. Mit einigen Rosinen und Nüssen ergänzt, könnt ihr das Brot beliebig variieren!

Noch ofenwarm und mit Butter bestrichen servieren – lecker! Gerüchten zufolge kommt das selbst gemachte Soda Bread leider nicht an das irische Original heran, da muss man wohl doch selber hin…

2. Beef Stew mit Guiness

Herrlich deftig: Guinness-Rindfleisch-Eintopf - Foto: Alexandra Panella

Ein deftiger Eintopf für kältere Tage ist das kräftige Irish Beef Stew. Besonders aromatisch wird es, wenn ihr Guiness verwendet. Das typisch irische Bier wird übrigens so dunkel und geschmackvoll, weil die verwendete Gerste vor dem Brauprozess gemälzt und dunkel geröstet wird. Eine weitere Besonderheit des Biers ist es, dass man es nicht mit Kohlensäure versetzt, sondern mit Stickstoff. Alles ein bisschen anders als beim typisch deutschen Pils, und das schmeckt und sieht man deutlich ;-)

3. Shepherd’s Pie

Traditionelle irische Pastete mit Kartoffeln und Hack: Shepherd's Pie - Foto: shutterstock/Lucky_elephant

Auch wieder eine deftige Geschichte: Der traditionelle Shepherd’s Pie. Das ist eine würzige Hackfleischpastete, mit fluffigem Kartoffelpüree getoppt und überbacken.

Ursprünglich verwendeten die Iren vor allem Lammhack, aber auch Rindfleisch ist heutzutage oft in der „Schäfer-Pastete“ zu finden. Als Variante ist auch der Fisherman’s Pie zu finden – ihr vermutet es bestimmt – da wird anstelle von Fleisch, Fisch mit verfeinertem Kartoffelpüree überbacken. Übrigens: Das Ganze ist glutenfrei! Und wenn es vegetarisch sein soll, könnt ihr Gemüse anstelle von Fleisch überbacken.

Hast Du noch andere irische Leckerein auf Lager? Schreib mir gerne, damit ich meine Liste noch verlängern kann...

Viel Spaß wünsche ich beim Nachkochen und Mixen mit dem Zaubertopf!

Deine Charlotte

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