Vivien

Auf den letzten Drücker: Der letzte Spargel der Saison

Ran an die Stangen! Das kurze Zeitfenster der Spargelsaison endet bald – nämlich wie immer traditionell am 24. Juni. Daher wollen wir nochmal ratz-fatz ein paar köstliche Gerichte zaubern.

Spargel gehört mit zu meinem Lieblingsgemüse, er ist einzigartig im Geschmack – daher will ich die Saison jedes Jahr bestmöglich auskosten. Schade also, dass sie bald schon wieder vorüber ist. Für die letzten Tage habe ich hier noch ein paar ratz-fatz Spargel-Rezepte für dich, die so schnell gemixt sind, dass du sie problemlos im Alltag zubereiten kannst!

Was du beim Einkauf beachten solltest: Frischen Spargel erkennst du an seinen geschlossenen Köpfen, die Schnittstellen sollten feucht und keinesfalls ausgetrocknet sein, die Stangen sind fest und glänzend. Außerdem kannst du den Quietsch-Test anwenden: Dabei reibst du zwei Spargelstangen aneinander – wenn sie etwas quietschen, sind die Stangen frisch.

Ohne Aufwand: Grüner Spargel

Das Tolle am grünen Spargel: Du kannst dir das Schälen sparen! Es reicht meist die 2–3 cm langen holzigen Enden abzuschneiden, dann kannst du den Spargel sofort weiterverarbeiten, zum Beispiel zu einem schnellen Smoothie. Der ist eine tolle Zwischenmahlzeit, kann aber auch super zum Frühstück zubereitet werden – da ist es besonders praktisch, dass man sich das lange Schälen sparen kann.

Spargel-Smoothie - Foto: shutterstock

Rohverzehr

Spargel – grüner und weißer gleichermaßen – kann wunderbar roh verzehrt werden. So ist er zudem besonders gesund, da sonst durch das Erhitzen ein Teil der wertvollen Nährstoffe verloren geht. Dieser Rohkostsalat kombiniert das Frühlingsgemüse mit sommerlichen Erdbeeren und schmeckt so besonders frisch.

Runder hellgrauer Teller mit buntem Ratz-Fatz-Spargelsalat mit Erdbeeren aus dem Thermomix®
Bunter Spargelsalat „Ratz-Fatz“ - Foto: Tina Bumann

Alles verwertbar

Für Suppen lassen sich auch die Schalen und Endstücke der Stangen verarbeiten, sodass nichts ungenutzt im Müll landen muss, sondern das Beste aus der gesamten Stange herausgeholt wird. Dabei wird der vermeintliche Abfall im Garkörbchen mitgekocht, sodass das Aroma ans Wasser abgegeben wird – danach erst wird er entsorgt.

Spargelsuppe mit Lachsforelle - Foto: Ira Leoni

Richtig lagern und frisch halten

Damit Spargel beim Lagern möglichst frisch bleibt, kannst du die Stangen in ein feuchtes Küchentuch wickeln und so 2–3 Tage im Gemüsefach deines Kühlschranks lagern. Am besten ist es, du bereitest ihn so frisch wie möglich zu. Wenn ich Spargel doch mal zu lange gelagert habe, verarbeite ihn am liebsten zu beispielsweise diesen Puffern – so schmecken sie immer noch herrlich, müssen aber ihre Form nicht behalten.

Spargelpuffer mit Dip - Foto: Frauke Antholz

Das ganze Jahr Spargel? Na klar!

So frierst du die Stangen ein: Den Spargel waschen, schälen und roh einfrieren. Dafür portionsweise in Gefrierbeutel geben, wer mag kann sie vorher bereits in mundgerechte Stücke schneiden – sie lassen sich aber natürlich auch im Ganzen einfrieren. So gut es geht die Luft aus dem Beutel drücken (oder noch besser vakuumieren). So ist der Spargel bis zu 6 Monate haltbar. Die gefrorenen Stangen einfach wie gewohnt im Varoma® oder kochendem Wasser zubereiten und dabei eine etwas längere Garzeit einplanen.

Spaghetti mit Spargelpesto - Foto: Tina Bumann

Das Basis-Rezept

Mit diesem Grundrezept kannst du grünen oder weißen Spargel schonend im Varoma® garen und ihn kombinieren wie du magst. Spargel passt zu beinahe allem, etwa zu Ei bzw. Omelett, als Aufstrich auf dem Brot, überbacken in einer Lasagne oder auch asiatisch als Wok-Gemüse. Werde kreativ und probiere dich ruhig aus!

Spargel garen - Foto: Anna Gieseler

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