Teigsorten

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Teigsorten

Rührteig, Hefeteig, Sauerteig, Biskuit-, Brand- oder Mürbeteig – wenn du ein paar Kleinigkeiten beachtest, ist die Zubereitung von Teigen mit dem Zaubertopf ganz einfach. Hier gibt es die wichtigsten Tipps und Tricks zu diesem Thema.

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Die perfekte Temperatur für Hefe

Hefe mag es warm, aber nicht zu warm. Wird sie über 40 °C erhitzt, geht sie kaputt und dein Teig gelingt nicht. Dank Thermomix® kannst du sie perfekt bei 37 °C aufllösen und bist immer auf der sicheren Seite. Zum Gehen stellst du deinen Teig am Besten an einen warmen Ort ohne Zugluft. Das kann auch der Backofen bei ganz niedriger Temperatur sein. Hier findest du alle Infos rund um den perfekten Hefeteig.

Foto: Anna Gieseler

Die richtige Gehzeit für dein Brot

Bevor du deinen Brotteig gehen lässt, bestäube die Oberfläche des Teiges mit Mehl. So kannst du leicht erkennen, wann das Brot genug gegangen ist. Wenn das Mehl an der Oberfläche aufbricht und du den Teig sehen kannst, ist er fertig. Außerdem verhinderst du mit dem Mehl, dass dein Teig an der Oberfläche austrocknet.

Hände halten Mischbrot
Foto: Pixabay / RitaE

Einfrieren von Biskuit- und Mürbeteig

Gebäck aus Mürbeteig kannst du ohne Probleme einfrieren, indem du es in Frischhaltefolie wickelst oder in einen Gefrierbeutel legst. Vor dem Servieren lässt du es über Nacht im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen.

Gebackenen Biskuitkuchen oder -boden kannst du einfrieren, indem du den abgekühlten Kuchen in eine doppelte Lage Frischhaltefolie und in eine Lage Alufolie einwickelst. Vor dem Servieren lässt du ihn etwa 4–6 Stunden auftauen.

Foto: Frauke Antholz

Einfrieren von Blätter- und Filoteig

Das Einfrieren von Blätterteig und Filoteig ist ganz einfach. Rolle deinen Teig vor den Einfrieren mithilfe einer Teigrolle aus, bedecke ihn mit Backpapier und rolle ihn auf. So kannst du ihn in Frischhaltefolie einfrieren und vor der Weiterverarbeitung auftauen. Solltest du deinen Teig in einem Block einfrieren wollen, sollte er vor der Weiterverarbeitung im Kühlschrank auftauen.

Blätterteig auf bemehlter Arbeitsplatte
Foto: Frauke Antholz

Einfrieren von Brot und Brötchen

Für eine lange Haltbarkeit kannst du frisch gebackenes Brot sowie Brötchen problemlos einzeln. Und zwar einzeln in Gefrierbeutel. Brot kannst du zuvor in Scheiben schneiden und locker in den Beutel legen. So kleben die Brotscheiben nicht aneinander und lassen sich später auch auch einzeln auftauen.

Falls du Rohlinge, also noch nicht gebackene Brötchen, einfrieren möchtest, achte darauf, dass sie keinen direkten Kontakt zueinander haben.

Gefrorene Brötchen backst du am Besten 20 Minuten bei 200 °C auf. Aufgetaute Brötchen benötigen 5 Minuten bei 200°C auf. So schmecken sie perfekt!

Welches Brot ist dein Lieblingsbrot? Entdecke unsere Kollektion mit den besten Broten für die heimische Bäckerei.

Glutenfreie Brötchen in Brotkorb auf Holzbrett
Foto: Tina Bumann

Einfrieren von Pizza und Pizzateig

Pizzaboden kannst du zu einer beliebigen Form ausrollen, die entweder auf ein Backblech oder auf ein rundes Pizzablech passt. Danach legst du ihn in einen größeren Gefrierbeutel und frierst ihn so ein. Vor dem Belegen und Backen taust du ihn auf.

Wenn du eine gebackene Pizza einfrieren willst, nimm sie 2 Minuten bevor sie fertig gebacken ist, aus dem Ofen, friere sie in Frischhaltefolie verpackt ein und backe sie später in gefrorenem Zustand 15 Minuten bei 220 °C auf.

Um den Teig aus dem Mixtopf zu lösen, diesen einfach über einer Schale umdrehen und das Messer lösen, sodass der Teig in die Schale fällt.

Foto: Alexandra Panella

Focaccia-Teig richtig bearbeiten

Wie das duftet! Focaccia gehört du den beliebtesten italienischen Backwaren. Focaccia-Teig, oder anderer Teig, der sehr klebrig ist, lässt sich viel besser verarbeiten, wenn du deine Hände etwas einölst. Unser bestes Foccacia-Rezept: Tomaten-Focaccia wie in Italien.

Foto: Jorma Gottwald

Frische Hefe vs. Trockenhefe

Schon gewusst? 1 Würfel frischer Hefe entspricht 2 Tüten Trockenhefe. Allgemein gilt beim Backen: Für 500 Gramm Mehl benötigst du in der Regel 1 Würfel Hefe oder 2 Tüten Trockenhefe. Wenn du die Hefemenge reduzieren möchtest, musst du dafür die Gehzeit des Teiges verlängern. In diesem umfassenden Beitrag findest du alles Wissenswertes zum Thema Hefeteig.

Und mit einem Klick kommst du hier zum einfachen Rezept für Pflaumenkuchen mit Hefeteig.

Stück Pflaumenkuchen mit Hefeteig, Streuseln und Puderzucker
Foto: Getty Images / thepiwko

Halte Salz und Hefe voneinander fern

Warum Salz und Hefe sich nicht gut verstehen? Das Salz „tötet" die Hefe. Beim Backen solltest du die beiden also streng getrennt voneinander halten. Füge das Salz bei Teigen erst zuletzt zum Mehl hinzu, sodass es nicht in direktem Kontakt mit der Hefe ist, bevor du du anfängst zu kneten. Auch beim Backen mit dem Thermomix® wird Salz in Rezepten zum Schluss zum Teig gegeben.

Foto: Anna Gieseler

Hefeteig über Nacht gehen lassen

Wenn du am Morgen nur noch deine Brötchen oder deinen Hefezopf in den Ofen schieben möchtest, kannst du den Hefeteig auch am Abend vorher vorbereiten und im Kühlschrank gehen lassen. Den Hefezopf kannst du auch schon flechten, sodass er am Morgen nur noch in den Ofen geschoben werden muss.

Foto: Kathrin Knoll

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