
Wusstest du, dass es verschiedene Butterarten gibt? Jede Butter hat einen eigenen Geschmack und andere Eigenschaften, die sich auf deine Rezepte auswirken. Doch welche Butter verwendest du zum Backen? Muss die Butter kalt oder warm, hart oder weich sein für den perfekten Kuchen? Und was ist überhaupt der Unterschied zur Margarine? In diesem Beitrag erkläre ich es dir!
Bevor wir dazu übergehen, welche Butter sich zum Backen eignet, kommen hier ein paar Grundlagen zu dem tierischen Fett. Butter wird aus dem Rahm der Milch hergestellt. Die einfachste Unterscheidung ist zwischen Süßrahm und Sauerrahm, aber es gibt auch noch verschiedene Handelsklassen. Dabei wird meist Kuhmilch verwendet, aber auch aus Ziegen- und Schafsmilch kann Butter hergestellt werden. Bei der Herstellung wird der Rahm so lange geschlagen, bis sich das Fett von der Flüssigkeit absetzt. Das Fett ist die Butter, die anschließend noch zusammengepresst werden muss. Die Flüssigkeit ist auch bekannt als Buttermilch. Um 1 Kilogramm Butter zu erhalten, werden 20-25 Liter Milch benötigt.
Butter ist nicht gleich Butter. Denn beim Backen solltest du nicht nur darauf achten, ob die Butter Süßrahm, mildgesäuert oder Sauerrahm ist, sondern auch, welche Temperatur die Butter für deinen Teig haben sollte. Von den verschiedenen Buttersorten eignet sich die Süßrahm-Butter am besten zum Backen, da sie leicht süßlich und mild schmeckt sowie sahnig ist. Das verleiht deinem Teig ein feines, einzigartiges Aroma und eine geschmeidige sowie elastische Konsistenz.
Jede der verschiedenen Buttersorten hat eigene Eigenschaften und eignet sich daher für verschiedene Rezepte und Gerichte:
Nicht nur die Buttersorte ist wichtig für deinen Kuchen, sondern auch die Temperatur der Butter. Ob sie für deinen Teig am besten aus dem Kühlschrank, zimmerwarm oder flüssig sein sollte, kannst du in diesem Spicker nachlesen:
Beim Hefeteig, Rührteig und Streuselteig hast du direkt zwei Möglichkeiten, die Butter zu verwenden.
Diese Vorteile bringt es dir, wenn du deinen Teig mit Butter rührst:

Wer viel backt, steht häufig vor der Frage, ob besser Butter oder Margarine verwendet werden sollte. Im Gegensatz zu Butter besteht Margarine nur aus pflanzlichen Ölen und Wasser, sodass sie sich für eine vegane Ernährungsweise eignet. Außerdem kann Butter 1:1 durch Margarine ersetzt werden, am besten durch Vollfettmargarine, da diese den Eigenschaften der Butter am ähnlichsten ist. Das pflanzliche Fett ist zudem kostengünstiger, laktosefrei und kann aufgrund der guten Streichfähigkeit direkt verwendet werden, egal ob die Margarine direkt aus dem Kühlschrank kommt.
Aber was ist jetzt besser? Die Antwort: Beides ist gut. Es ist reine Geschmackssache und eine Frage der Ernährungsweise. Margarine schmeckt tendenziell etwas öliger und intensiver, sodass man sie auch aus dem Teig leichter herausschmeckt. Aber beide Fette geben deinem Teig die nötige Geschmeidigkeit. Vor allem bei Rührkuchen lässt sich die Butter gut durch Margarine ersetzen.

Du möchtest dein neugewonnenes Wissen direkt anwenden? Dann habe ich hier meine liebsten Kuchen von Rührteig bis Streuselteig für dich! Mein absoluter Favorit: dieser saftige Zitronenkuchen vom Blech! Am besten mit weicher Butter zubereiten, dann wird er so richtig saftig! Als nächstes Mitbringsel solltest du unbedingt diese Konfetti-Muffins ausprobieren. Falls du lieber Mürbeteig magst, habe ich hier diesen leckeren Zwetschgenkuchen für dich. Oder du testest diesen unglaublich fruchtigen Kirsch-Pie. Falls du Streusel genauso sehr liebst wie ich, ist dieser Apfelkuchen mit Streusel perfekt für dich! Oder lieber mit Kirsche? Hier ist unser saftiger Kirsch-Streuselkuchen vom Blech.