Ricarda

Backformen umrechnen – so geht's

Perfektes Rezept gefunden, aber nicht die passende Backform da? So rechnest du die Mengen ganz einfach um.

Die Situation kennt wohl jeder: Ein toller Kuchen lacht dich an, du möchtest das Rezept unbedingt ausprobieren, aber in einer anderen Größe als angegeben. Sei es, weil du die benötigte Form nicht besitzt, sei es, weil ein anderes Format besser zu deinen Zwecken passt. Natürlich gibt es dafür eine Lösung. Vor allem bei Rührkuchen ist es überhaupt kein Problem, die Mengen umzurechnen. Wie das geht, verrate ich dir im Folgenden.

Runde und eckige Formen

Wenn zwischen der vorgegebenen und deiner Form nur eine Größe Differenz besteht, ist es meistens problemlos möglich, das Rezept ohne umrechnen trotzdem zu nutzen. Dies gilt vor allem, wenn du eine größere Form wählst, also z. B. 26 cm Durchmesser, statt 24 cm. Dann wird der Kuchen lediglich etwas flacher. Wenn du aber genau sein möchtest, rechne gemäß der folgenden Tabelle um:

Foto: falkemedia

Falls du überlegst, welche Größe dein Kuchen haben sollte, damit alle ein Stück abbekommen: Bei einer runden Torte oder einem runden Kuchen mit ca. 7-8 cm Höhe ergeben sich folgende Mengen:

16 cm = 8 Stücke

24 cm = 14 Stücke

26 cm = 16 Stücke

28 cm = 18 Stücke

30 cm = 21 Stücke

Springform oder Blechkuchen

Manchmal ist es praktisch, einen Kuchen statt in einer Springform als Blechkuchen zu backen. Für Kinder z. B. sind die flachen Stücke oft einfacher zu halten, vor allem, wenn du sie in kleine Quadrate schneidest. Ich finde Blechkuchen auch praktisch, wenn ich den Kuchen mitnehmen möchte, z. B. zu einer Party oder einem Picknick. Außerdem sind Blechkuchen schneller fertig, weil sie natürlich viel flacher sind. Bitte passe also auch die Backzeit an, wenn du dich für einen Blechkuchen entscheidest. Statt 50 oder 60 Min. sind bei Blechkuchen oft nur 30 bis 40 Minuten Backzeit nötig. Die Menge des Teiges kannst du nach folgender Tabelle umrechnen.

Foto: falkemedia

Tipps & Tricks

Dank unserer praktischen Tabellen weißt du nun, wie du die Teigmenge umrechnen kannst. Bei Zutaten wie Zucker oder Mehl ist es natürlich recht einfach, umzurechnen. Bei Eiern dagegen erfordert das Ganze manchmal etwas Kreativität, bzw. wirst du nie exakt 2,2 Eier in deinen Teig geben können ;) Hier ist es das Klügste, auf- oder abzurunden. Eine Rolle spielt natürlich auch, welche Größe deine Eier haben.

Achte beim Umrechnen unbedingt auch auf die Backzeiten. Wenn du auf eine größere Form umsteigst als im Rezept angegeben und der Kuchen höher wird, kann es nötig sein, die Backzeit zu verlängern. Macht hier auf jeden Fall die Stäbchenprobe, um zu schauen, ob dein Kuchen fertig ist.

Solltest du dich vertan haben und mehr Rühr(-Teig) übrig haben als in die Form passt, füll einfach ein oder zwei Muffinförmchen damit. Generell gilt als Faustregel: Spring- oder Guglhupfformen sollten nicht mehr als halb voll sein, damit der Kuchen aufgehen kann, ohne über den Rand zu treten.

Bevor du jetzt loslegst, hol dir doch einfach noch etwas Inspiration hier im ZauberTopf-Club, wie wäre es zum Beispiel mit Schokokuchen? Mit einem Klick auf das folgende Foto kommst du zu unserer Kollektion mit den besten Schokokuchen. Viel Spaß beim Stöbern und Backen – lass es dir schmecken!

Foto: Sophia Handschuh

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