Ricarda

Die gängigsten Backformen im Überblick

Springform, Gugelhupfform, Kastenform, Backblech – Welche Form ist perfekt für welchen Kuchen?

Ein Leben ohne Kuchen ist möglich aber sinnlos. Darin sind wir uns wohl alle einig. Doch welche Form wähle ich für welchen Kuchen und was muss ich dabei beachten? Hier geben wir dir einen kleinen Überblick über die verschiedenen Backformen und ihre Funktion.

Die Springform

Der runde Klassiker ist wohl die bekannteste Backform und in fast jeder Küche anzufinden. Meistens ist sie rund und besteht aus zwei Teilen. Einem flexiblen Ring aus Metall und einem Boden, der in den Ring gespannt wird. Springformen sind perfekt für klassische Kuchen und Tortenböden.

Praktisch: Der fertige Kuchen muss nicht gestürzt werden. Du kannst den Kuchen oder Boden einfach vom Boden lösen, nachdem du den Spannhebel geöffnet und den Ring entfernt hast, wenn du es ganz einfach magst, servierst du den Kuchen einfach auf dem Boden der Backform. Besonders lockere und empfindliche Teige gelingen in einer Springform optimal.

Springformen gibt es klassisch mit einem Durchmesser von 24 cm, 26 cm oder auch 28 cm, in den letzten Jahren sind auch kleinere Maße wie 18 oder 20 cm Durchmesser immer beliebter geworden. Oft kannst du die gleiche Teigmenge in unterschiedlich-großen Formen backen, dann variiert der Kuchen lediglich in der Höhe. Als Faustregel gilt: Die Teigmenge für eine 26 cm-Form halbieren, wenn du eine 18 cm-Form zum Backen wählst.

Variante: Springformen mit Rohrboden haben eine kreisförmige Aussparung in der Mitte, mit Ihnen kannst du ringförmige Kuchen backen. Oft gibt es auch Springformen, die mit einem flachen und einem Rohrboden im Set zu kaufen sind.

Zitronenkuchen
Foto: Nicole Stroschein

Die Gugelhupfform

Sie ist die nostalgische unter den Kuchenformen. Schon Rotkäppchen hüpfte im Märchen mit einem Gugelhupf – manchmal auch Napfkuchen genannt – durch den Wald zu ihrer Großmutter. Charakteristisch ist die ringförmig-geschwungene Form dieses Kuchens mit den schräg von oben nach unten verlaufenden Rillen. Ein Klassiker unter den Kuchen in Gugelhupfform ist oft der Marmorkuchen, aber auch andere Varianten sind nach wie vor sehr beliebt: Klassischer Rührkuchen, Nusskuchen oder unser Cheesecake mit Schokokern.

Gugelhupfformen gibt es klassische in 22 oder 24 cm Durchmesser, aber auch als Mini-Gugelhupf und sogar in Muffin-Größe.

Beim Backen eines Gugelhupfes ist es immer wichtig, die Form so zu präparieren, dass der Kuchen unfallfrei wieder aus der Form kommt. Hierfür kannst du die Form fetten und dann mit etwas Mehl oder Semmelbröseln ausstreuen.

Mehr zur Geschichte des Gugelhupfes gibt es unter diesem Link.

marmorgugelhupf
Foto: Mike Hofstetter

Die Kastenform

Kastenformen sind schlicht, praktisch und vielseitig. Es gibt sie klassisch in den Maßen 25 x 11 cm und 30 x 11 cm. Neben Rühr- oder Sandkuchen, kannst du in einer Kastenform auch Brot backen oder Leberkäse zubereiten. Mini-Kastenformen sind auch dafür geeignet, Kuchen im Varoma® zu backen. Sie sollten nicht größer als xxx x xxx sein.

Besonders beliebt ist auch das sogenannte Faltenbrot, für das es süße und herzhafte Rezepte gibt.

Faltenbrot
Foto: Kathrin Knoll - Foto: Kathrin Knoll

Das Backblech

Es gilt zwar nicht als Backform im eigentlichen Sinne, doch Blechkuchen sind oft sehr unkompliziert und eignen sich z. B. für Picknick oder Kindergeburtstag. Je nach Backofengröße sind Bleche von 38 x 28 cm bis 40 x 30 cm groß.

Sie eignen sich z. B. für Obstkuchen wie Apfel-, Pflaumen oder Rhabarberkuchen, aber auch ein Zitronenkuchen mit Zuckerguss oder der klassische Butterkuchen schmecken immer toll.

Tipps

Folgende Faustregeln gelten, wenn du eine Backform durch eine andere ersetzen möchtest:

  • Kastenform (30 x 11 cm) – Springform mit Rohrboden (Ø 26 cm)
  • Gugelhupfform (Ø 22 cm) – Springform mit Rohrboden (Ø 26 cm)
  • Gugelhupfform (Ø 24 cm) – Springform mit Rohrboden (Ø 28 cm)
  • Die Hälfte der Zutatenmenge eines Blechkuchens passt in eine Springform (Ø 26 cm).
  • Die Hälfte der Zutaten für eine Springform von Ø 26 cm, passt in eine Springform von Ø 18 cm oder Ø 20 cm.
  • Wenn ihr im Varoma® backen möchtet, achtet darauf, dass die dafür verwendete Kastenform nicht länger als 20 cm sein darf, eine Springform passt bei einem Durchmesser von 18 cm und einer Höhe von 6 cm. Weitere Infos zum Backen im Varoma® findet ihr in unserem Beitrag rund um den Varoma®.

Egal, welche Backform du verwendest: Achte drauf, sie nicht mehr als zu 2/3 zu befüllen, sonst läuft der Teig beim Backen zu leicht über den Rand der Form.

Du hast Fragen oder Wünsche? Dann schreibe uns. Wir melden uns in Kürze bei Dir.

Bitte wirf vorher einen kurzen Blick in unsere FAQ - dort findest du Antworten auf viele Fragen.

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