Ricarda

Hefeteig – so gelingt er dir garantiert!

Der Zaubertopf ist der perfekte Assistent bei der Zubereitung von Hefeteig,

Pizza, Brote oder Kuchen – es gibt viele Köstlichkeiten, die auf der Basis von Hefeteig entstehen. Allerdings trauen sich viele Hobbybäcker nicht an die Zubereitung von Hefeteig, weil sie Angst haben, dass er Ihnen nicht gelingt. Für Besitzer eines Thermomix® ist diese Angst weitgehend unbegründet. Der Zaubertopf ist der perfekte Assistent bei der Zubereitung von Hefeteig, da er ihm schon beim Ansetzten die perfekten Bedingungen – und die perfekte Temperatur – bietet. Was du für einen perfekten Hefeteig sonst noch beachten solltest, erfährst du im Folgenden:

1. Welches Mehl ist das Beste für die Zubereitung von Hefeteig?

Für die Zubereitung von Hefeteig eignen sich grundsätzlich alle Weizen- und Dinkelmehle. Unsere Empfehlung: Weizenmehl Type 550 oder Dinkelmehle ab Type 630. Für Pizza gibt es aber auch spezielles, besonders feines Mehl Type 00, das in italienischen Feinkostgeschäften oder großen Supermärkten erhältlich ist. Wenn du es nicht bekommst, ist Weizenmehl Type 405 auch völlig in Ordnung. Übrigens: Wenn dein Teig zu klebrig ist, nimm etwas mehr Mehl dazu, ist er zu fest, kannst du ihn mit etwas Wasser wieder geschmeidiger machen.

2. Soll ich lieber frische oder trockene Hefe verwenden?

Die gute Nachricht: Beides funktioniert. Grundsätzlich gilt: 1 Würfel frischer Hefe entspricht 2 Tüten Trockenhefe. Allgemein gilt: Für 500 g Mehl benötigst du in der Regel 1 Würfel Hefe oder 2 Tüten Trockenhefe. Ganz egal welche Hefe – beides muss in warmem (nicht heißem!) Wasser oder Milch aufgelöst werden. Nur so wird die Hefe optimal im Teig verteilt und nimmt die richtige Temperatur an. Zum Glück ist der Thermomix® hier der perfekte Helfer, wenn du die Hefe bei 37 °C auflöst, hast du immer die perfekte Temperatur. Tipp: Bei vielen Rezepten kannst du die Hefemenge auch reduzieren, dann musst du allerdings die Gehzeit des Teiges anpassen. Als Faustregel gilt: Der Teig sollte sich verdoppeln, bevor du ihn weiter verarbeitest.

3. Wo lasse ich meinen Hefeteig am besten gehen?

Hefeteige mögen es warm. Es darf allerdings nicht wärmer als 40 Grad sein. Heize deinen Ofen hierfür einfach ein wenig vor und lasse den Teig darin bei offener Tür gehen. Alternativ kannst du ihn auch in den wohltemperierten Heizungskeller stellen. Wichtig: Lasse deinen Hefeteig so lange gehen, bis er sich verdoppelt hat. Behalte ihn hierfür einfach im Auge. Außnahme: Wenn du den Teig über Nacht gehen lassen möchtest, lässt du ihn im Kühlschrank gehen. Dies erspart dir nicht nur eine Menge Arbeit am Morgen (z. B. beim Osterfrühstück), der Teig wird dadurch noch feinporiger und lässt sich toll verarbeiten. Deinen Hefezopf kannst du also z. B. am Abend vorher schon vorbereiten und flechten und dann im Kühlschrank gehen lassen.

Foto: Ira Leoni

4. Wie geht mein Hefeteig richtig schön auf?

Damit dein Hefeteig richtig schön aufgeht, ist es wichtig, dass er ordentlich durchgeknetet wird. Zum Glück übernimmt hier der Thermomix® den Großteil der Arbeit und knetet den Teig perfekt. Hintergrund: Durch das Kneten entstehen sogenannte Glutenstränge. Diese bilden viele kleine Gasbläschen und sorgen für mehr Elastizität im Teig. Wenn der Teig auch nach dem Gehen noch einmal geknetet werden muss, leg dich ordentlich ins Zeug, es lohnt sich

5. Warum soll ich den Teig abdecken?

Damit dein Hefeteig nicht austrocknet, musst du ihn unbedingt abdecken. Tust du das nicht, bildet er ggf. eine Kruste und lässt sich nicht mehr so gut verarbeiten. Halte also immer ein unbenutztes Geschirrtuch parat und decke damit den Hefeteig ab. Du kannst das Tuch auch vorher anfeuchten, dann hat der Teig das perfekte Klima.

6. Wie wird mein Teig schön saftig?

Um sicherzugehen, dass dein Teig schön saftig wird, kannst du deinen Hefeteig vor dem Backen mit Eigelb oder etwas Milch bestreichen. So bleibt der Teig schön saftig und bekommt eine schöne Farbe. Besonders saftig wird der Teig aber auch, wenn du ihn mit saurer Sahne zubereitest, wie in diesem Rezept:

Hefezopf
Hefezopf mit saurer Sahne - Foto: Nicole Stroschein

7. Kann ich Hefeteig einfrieren?

Du hast zu viel Hefeteig zubereitet oder brauchst ihn noch nicht sofort und fragst dich nun was du damit machen sollst? Gar kein Problem! Du kannst den Teig ohne Probleme einfrieren. Bereite ihn hierfür einfach zu und friere ihn vor dem Gehen portionsweise in Frischhaltefolie ein. Auf diese Art und Weise hält sich der Hefeteig bis zu 6 Monate. Bei Bedarf einfach über Nacht im Kühlschrank wieder auftauen.

8. Was tun, wenn der Hefeteig nicht aufgeht?

Du hast dich an alle Punkte gehalten aber dein Hefeteig will trotzdem nicht richtig aufgehen? Dies könnte an einem zu hohen Salz oder Fettgehalt liegen. In solchen Fällen hilft Zucker. Knete diesen einfach unter den Teig und lass ihn abgedeckt weiter an einem warmen Ort gehen. Vielleicht hast du Glück. Möglicherweise hast du deinen Hefeteig aber auch mit zu starker Hitze in Berührung gebracht. Zu viel Hitze vertragen Hefepilze in der Regel auch nicht. Deshalb bei der Zubereitung im Zaubertopf immer die perfekten 37 °C einstellen, dann wird deinem Teig, zumindest im Mixtopf, auf gar keinen Fall zu warm.

9. Was muss ich bei der Zubereitung sonst noch beachten?

Schließe unbedingt alle Fenster, bevor du mit der Zubereitung deines Hefeteiges beginnst. Zugluft mag er gar nicht und im schlimmsten Fall geht er dann nicht mehr auf.

Foto: Ira Leoni

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