
Burger Buns sind die Grundlage für perfekte Hamburger. Sie sollten luftig und soft sein, nicht zu schwer und nicht zu knusprig. Wie du die optimalen Burger-Brötchen zauberst, erfährst du in diesem Beitrag. Natürlich haben wir tolle Rezepte für dich, auch für die Patties und leckere Soßen! Los gehts!
Natürlich kannst du fertige Buns im Supermarkt kaufen. Aber eins ist klar: Richtig gute Burger schmecken einfach nochmal so gut, wenn du auch die Bröchten selbst backst. Das nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, lohnt sich aber wirklich. Denn:
Mehl, Hefe, Flüssigkeit und Salz – das sind die vier Zutaten, die du auf jeden Fall für deine Brötchen brauchst. Dazu gibt es noch ein paar optionale Zutaten. Nehmen wir das Ganze doch mal genau unter die Lupe:
Du kannst Weizen- oder auch Dinkelmehl für deine Brötchen nutzen. Je feiner das Mehl gemahlen ist, desto kleiner ist die Nummer der Typenbezeichnung. Bei Weizenmehl eignen sich z. B.:
Beide Sorten eignen sich super für Hamburgerbrötchen. Beim Dinkelmehl bist du mit Type 630 gut beraten.
Hefe ist der Motor für deinen Teig. Während der Gärung entstehen Gase, die durch das Gluten im Teig gehalten werden. So bilden sich Luftblasen – wobei sie viel mehr als nur Luft enthalten. Sie sind wie kleine Geschmackskammern. Hefe liebt kleine Mengen Zucker und Temperaturen um 37 °C. Kälte, Hitze und Luftzug dagegen mag sie gar nicht.
Du kannst frische oder Trockenhefe verwenden. Beides funktioniert einwandfrei. Übrigens geht Burger-Bun-Teig auch im Kühlschrank über Nacht wunderbar auf. Die Kälte verlangsamt die Hefereaktion und macht den Teig noch ein bisschen feinporiger. Ausführliche Infos zum Thema Hefeteig findest du in unserem Hefeteig-Ratgeber.

Salz ist ein Geschmacksverstärker. Es sorgt dafür, dass der Teig sein bestes Aroma entfalten kann, außerdem wird er durch das Salz elastisch und trocknet nicht so schnell aus. Eine kleine Menge reicht dafür schon.
Flüssigkeiten dienen der Hefe als Nährlösung und aktivieren sie. Zudem sorgen sie dafür, dass der Teig die perfekte Struktur bekommt. Deshalb ist die perfekte Menge der Flüssigkeit das A und O. Zu wenig Flüssigkeit und dein Teig wird hart, unelastisch und geht nicht auf. Zu viel Flüssigkeit und der Eiweißkleber wird zu instabil. Der Teig geht auf und fällt dann wieder schlaff in sich zusammen.
Für Burger Buns eignen sich am besten Wasser oder Milch. Letztere verwenden wir in unserem Rezept für einfache Burger Buns.
Durch die Zugabe von Butter oder Öl wird der Teig besonders geschmeidig und soft. Du kannst dafür Butter, Margarine oder auch Öl vewenden. Butter ist tendenziell etwas besser geeignet, probiere einfach aus, was dir besser gefällt.
Eier haben einen ähnlichen Effekt und sind Bestandteil vieler Rezepte für Hamburgerbrötchen.
Du kannst deine Buns ganz schlicht genießen oder aber du verpasst ihnen noch ein Topping. Das ist Geschmackssache. Der Klassiker sind natürlich helle oder dunkle Sesamkörner, du kannst aber auch Kümmel oder Kürbiskerne nutzen.
Mische dafür ein Eigelb mit etwas Milch und streiche die Mischung auf die Buns, bevor du sie mit dem Sesam bestreust.
Du kannst deine Buns auch wunderbar ohne Form backen, wenn du aber möchtest, dass sie gleichmäßig geformt sind, kann eine Form hilfreich sein. Wir nutzen gern diese flexible Form für Burger Buns.
Du hast nun die wichtigsten Zutaten parat, dein Thermomix® ist der beste Helfer, um den Teig zu kneten. Nun beachte noch die folgenden Punkte, dann steht deinem Burger-Genuss nichts mehr im Weg:
Rund um das Thema Burger, Buns, Patties und natürlich Soßen, haben wir eine ganze Reihe von Rezepten für dich. In unserem Ratgeber für perfekte Burger findest du die wichtigsten Infos zusammengefasst.
Probiere klassische Burger Patties mit Rindfleisch, leckere Chicken Burger und natürlich vegane Burger.
