Vivien

6 Tipps zur Wochenplanung — Ideales Zeitmanagement mit deinem Wochenplan: Teil 2

Die ganze Woche im Voraus planen: Wie gehe ich das bloß an? Hier gebe ich dir praktische Hinweise für den Anfang.

Letzte Woche habe ich dir gezeigt, wie ein Wochenplan dir dabei helfen kann, Zeit in der Küche zu sparen und wie du dafür die Funktionen des Clubs am besten nutzen kannst. Doch vor allem am Anfang, wenn du noch nicht viel Übung darin hast, kann es sich wie eine Herausforderung anfühlen, für eine ganze Woche im Voraus zu planen.

Wie immer gilt: Übung macht den Meister. Daher gebe ich dir hier meine 6 wichtigsten Tipps für ein gutes Gelingen mit auf den Weg!

1. Überlege dir Thementage

Um nicht von der Vielzahl an Rezepten und Möglichkeiten überwältigt zu werden, kannst du Thementage festlegen, die dir beim Planen helfen. Dann gibt es etwa jeden Montag Reis, dienstags Pasta, mittwochs Hülsenfrüchte usw. Das erspart einen weiteren Denkschritt und damit auch Zeit. Zusätzlich vermeidest du damit, zu oft dasselbe zu kochen.

Ich liebe Linsen und widme ihnen einen Tag in der Woche: In dieser Sammlung findest du vielseitige Rezeptideen. - Foto: Kathrin Knoll

2. Berücksichtige deinen Terminkalender

Aufwendigere und neue Rezepte, die du noch nicht gut kennst, kannst du am besten am Wochenende zubereiten, wenn du in der Regel ein wenig mehr Zeit und Spielraum hast. Deine Klassiker, die immer funktionieren, und schnelle, einfache Rezepte bereitest du in der Woche zu.

3. Doppelt hält besser

Überprüfe abends deinen Menüplan für den nächsten Tag. Das hilft, böse Überraschungen und Stress beim Kochen zu vermeiden. Eventuell kann auch schon etwas für den nächsten Tag vorbereitet, z. B. Fleisch mariniert, werden. Und bei der Gelegenheit kannst du auch gleich Overnight-Oats für dein Frühstück am nächsten Tag zubereiten.

Overnight Oats werden über Nacht eingeweicht – und sind am nächsten Morgen gleich verzehrbereit. - Foto: Anna Gieseler

4. Vorkochen spart extra Zeit!

Viele herzhafte Gerichte schmecken sogar besser, wenn sie eine Nacht durchgezogen haben, z. B. Aufläufe oder Kartoffel-, Nudel- und Getreidesalate. Wenn also an einem Tag noch Zeit übrig sein sollte, kannst du für den nächsten Tag vorkochen. Du kannst auch die Basis eines Gerichts, wie etwa Reis, gleich für zwei Tage vorbereiten, so dass du am nächsten Tag nur noch die frischen Zutaten zubereiten musst. Fülle dabei die Portion für den nächsten Tag schon vor dem Essen ab, damit du dich nicht unnötig überisst und am Ende nicht mehr genug für die nächste Portion übrig bleibt.

Zaubere aus einem Gericht ein Zweites: Neue Rezepte für die 2-Tage-Küche findest du in der Ausgabe 1-19 - Foto: meinZauberTopf

5. Bleib flexibel

Unser Leben ist oft voller Trubel und unvorhersehbarer Ereignisse. Du musst dich also nicht zu strikt an deinen Plan halten. Räume dir die Möglichkeit für spontane Änderungen ein. Du bist der Chef!

6. Habe einen „Plan B“ parat

Bereite dich daher darauf vor, dass auch mal was schieflaufen kann oder du nach einem langen Tag einfach zu kaputt bist, um dich noch in die Küche zu stellen. Lagere also ein paar Zutaten zu Hause, die haltbar sind und aus denen du jederzeit spontan ein schnelles und einfaches Essen zaubern kannst

Spaghetti Carbonara ist schnell und mit wenigen Zutaten zubereitet. - Foto: Ira Leoni

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